Automatische Urinalspülung nachrüsten: Infrarot, Radar oder Piezo?
Manuell betätigte Urinale werden in öffentlichen Toiletten oft gar nicht oder zu lange gespült. Die Folgen sind Gerüche, Ablagerungen in Leitungen und unnötiger Wasserverbrauch. Eine automatische Urinalspülung löst diese Probleme – und lässt sich in vielen Fällen ohne großen Umbau nachrüsten.
Die drei Steuerungsarten im Überblick
Infrarot: Ein Sensor erkennt den Nutzer vor dem Urinal und löst nach dem Weggehen die Spülung aus. Das ist die verbreitetste Lösung für Büros, Gastronomie und öffentliche Gebäude.
Radar: Der Radarsensor arbeitet hinter der Keramik oder Wand und ist von außen unsichtbar. Er ist damit vor Beschädigung geschützt – ideal für vandalismusgefährdete Bereiche und ein besonders aufgeräumtes Design.
Piezo: Der Nutzer löst die Spülung über einen berührungsempfindlichen Piezo-Taster aus. Der Taster hat keine beweglichen Teile, ist sehr robust und eignet sich für stark beanspruchte Anlagen.
Worauf es beim Nachrüsten ankommt
- Urinalmodell: Für viele gängige Urinale gibt es passende Spüleinheiten, die direkt im oder am Urinal montiert werden.
- Aufputz oder Unterputz: Aufputz-Steuerungen sind schnell montiert, Unterputz-Lösungen sind geschützter und unauffälliger.
- Stromversorgung: Batteriemodelle (z. B. 6 V) brauchen keinen Stromanschluss, Netzmodelle (24 V oder 230 V) sind wartungsärmer.
- Hygienespülung: Eine automatische Intervallspülung bei längerer Nichtbenutzung beugt Geruch und Ablagerungen vor.
Unsere Empfehlung
Für Büros, Hotels und Gastronomie ist eine Infrarot-Spüleinheit meist die einfachste Lösung. In Schulen, Bahnhöfen oder Sportanlagen lohnt sich eine Radar- oder Piezo-Steuerung, weil sie besser vor Beschädigung geschützt ist. Passende Modelle für viele Urinale finden Sie in unserer Kategorie Berührungslose Urinalarmaturen. Netzteile, Magnetventile und weiteres Zubehör gibt es unter Installation & Ersatzteile. Wenn Sie unsicher sind, welche Spüleinheit zu Ihrem Urinal passt, schreiben Sie uns über das Kontaktformular.